Blog beinamputiert-was-geht e.V.

Lebensqualitätsbogen - Eine Befragung von 56 Betroffenen

Bild: Juni Ausgabe des Magazin ORTHOPÄDIE TECHNIK

Unser Artikel "Das Leben nach einer Amputation im Bereich des Beckens" wurde in der Juni Ausgabe der OT gedruckt.

 

Hier ist er als PDF zu lesen.

Mai- und Juni-Treffen

Unsere Treffen sind immer wieder lustig, spannend, lecker und einfach schön.

Hier findest du mehr darüber.

Wohnung umbauen?

Bad Umbau bei Behinderung

Es gibt viele Möglichkeiten eine Wohnung behindertengerecht umzubauen.
Manchmal reicht es, einen Haltegriff einzubauen, manchmal braucht es einen großen Um- oder Einbau vom Lift, Fahrstuhl etc.

Hier findest du weitere Informationen zum Thema Umbau.

Neuer Link - mehr Information

Bild: Ein Link Symbol

Neue Links zu Führerschein und barrierefreiem Wohnen

In unserer Link-Liste findet ihr nun unter
Fragen & Infos zu Gesundheitspolitik, Sozialpolitik, Rechte und Pflichten, Arbeitmarkt und Rehabilitation“ zwei neue Links zu den Themen:

 

Führerschein mit Behinderung - Ratgeber mit allen wichtigen Informationen

Die Broschüre enthält alle relevanten Aspekte, die vor der Anschaffung eines Behindertenführerscheins berücksichtigt werden müssen. Mit diesen Informationen soll für den Fahrschüler mit Handicap vor allem Zeit und Geld gespart werden.

Außerdem: 3 nützliche Rechner für Menschen mit Handicap und 3 Experteninterviews mit ausgewählten Fahrlehrern.

 

Und …

 

Umfassende Informationen, Beratungsmöglichkeiten und Anforderungen zum barrierefreien Wohnen.

Sowie mögliche Umbaumaßnahmen innerhalb der eigenen Räumlichkeiten. Außerdem werden Möglichkeiten zur Finanzierung und Förderprogramme genannt.

 

Lebensqualitäts-Projekt - Veröffentlichung

Foto Lebensqualitätsfragebogen LQB von beinamputiert-was-geht e.V.

Die Ergebnisse zum LQB-Projekt werden in der Juni Ausgabe der Zeitschrift Orthopädie Technik veröffentlicht.

 

Die Teilnehmer der Befragung erhalten im Anschluss an die Veröffentlichung von uns eine Ausgabe dieser OT-Zeitschrift.

Jahreshauptversammlung 2017

Bild: Teilnehmer der Jahreshauptversammlung beinamputiert was geht e.V.
Wir drücken mal wieder die Schulbank :-) an der Carl-Bosch-Schule

Kein Aprilscherz war es, dass der Vorstand zum 01.04.2017 zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereins einlud.

Zu Gast waren wir erstmals in den Räumlichkeiten der Carl-Bosch-Schule in Heidelberg-Wieblingen.

 

Nach Teil 1 des offiziellen Procedere mit Wahlen, freuten wir uns - nach einem leckeren Mittagssnack - über eine Führung von Herrn Klahr. Er ist Lehrer der Carl-Bosch-Schule und erzählte, während der Führung durch die Lehrräume, über das Ausbildungsfeld Orthopädie-Technik. Ein Berufszweig der spürbar im Aufschwung ist, wie die steigenden Zahlen der Auszubildenden zeigt.

 

Im Anschluss haben wir uns wieder in die Vereinsthemen vertieft und konkrete Planungen für Termine und Projekte besprochen.

Treffen im Westerwald

Foto: Begrüßung Treffen im Westerwald

Regionales Treffen im Westerwald am 18.03.2017

Kleine Runde, aber viel los

 

Nachdem im Januar das geplante Treffen wegen Schneesturm und Glatteis abgesagt werden musste, fand sich am 18.03. ein neuer Termin.
Wir  konnten sogar einen Gast aus dem Saarland begrüßen und bei lecker Torte und Kaffee war die Hürde des Kennenlernens schnell genommen.

 

Gerhard  berichtete sehr lebendig, wie sich Hausbau mit Hüftex anfühlt, Elke und Christine fanden rasch heraus, dass Yoga ihre gemeinsame Leidenschaft und das einzig wahre ist, ich berichtete etwas über die Vereinsaktivitäten der letzten Monate und schwupp ... war der Nachmittag vorbei.

 

Tschüss bis bald im Westerwald!!!

 

Claudia Adams

 

PS: Hier noch ein Bild

Neue Paten im Raum Mainz

Wir konnten eine neue Patin für unser Paten-Projekt gewinnen.
Jetzt gibt es auch im Raum Mainz einen Ansprechpartner für Betroffene.

Du findest unsere Paten auf unserer Paten-Karte!

 

Rund um´s Auto

Damit es mit dem Auto fahren auch nach einer Amputation klappt, heist es,  es so manche Hürde zu überwinden.
Hier findest du Informationen dazu.

Flexirente. Was ist das?

Bild: Geldbbörse mit Münzen.

Neureglung Hinzuverdienstgrenze Flexirente/ Erwerbsminderungsrente 01.07.2017

Irritierende Informationslücke zur Neuregelung der Hinzuverdienstrente im Rahmen der Flexirente bei Erwerbsminderungsrenten

 

Ab dem 01. Juli 2017 gibt es eine völlig neue Einkommensanrechnung in der Rente. Davon ist auch die Erwerbsminderungsrente umfasst.

 

Die Einkommensanrechnung wird nicht mehr nach einem monatlichen Einkommen bis 450 € anrechnungsfrei erfasst. Bei der vollen Erwerbsminderungsrente gilt der neue jährliche Freibetrag von 6300 €.

Alles was über 6300 € dazuverdient wird, wird dann zu 40 Prozent an die volle Erwerbsminderungsrente angerechnet. Unterschiede gibt es zur teilweisen Erwerbsminderungsrente 2017.

 

Das sollten Sie unbedingt beim Hinzuverdienst beachten:

Die vorgeschriebene Arbeitszeit darf nicht überschritten werden, sonst droht die Streichung der Rente. Davor schützt Sie auch die neue Flexi-Rente 2017 nicht.

  • Volle Erwerbsminderung unter 3 Stunden täglich, nicht mehr als 15 Stunden in der Woche
  • Teilweise Erwerbsminderung 3 bis unter 6 Stunden täglich.

Überschreitet der Frührentner diese Stundenvorgaben und zwar unabhängig vom Hinzuverdienst, ist die Erwerbsminderungsrente oder teilweise Erwerbsminderungsrente in Gefahr.

 

Leider sind die Informationen noch nicht überall aktualisiert und widersprechen sich teilweise sogar!

 

Wer für seinen persönlichen Rentenfall noch keine offizielle Information zu dieser Änderung erhalten hat, sollte - bevor er hier vorschnell aktiv wird - sicherheitshalber eine verbindliche Auskunft einholen!

 

Eine gute Adresse für Nachfragen ist: 

meinefrage@drv-bund.de

 

 

 

DAS September-Event

Wieder einmal haben die Organisatoren vom Verein "beinamputiert-was-geht e.V. für Menschen mit Beinamputation oder auch Dysmelie ein überaus vielseitiges Programm auf die Beine gestellt. Dieses fand in der idyllisch gelegenen Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg mit seinen schönen Altbauten statt und war schon deshalb interessant, weil diese Klinik auf Amputationen spezialisiert ist. Somit hatten auch Akutpatienten die Gelegenheit, an der Veranstaltung teilzunehmen. Hauptsächlich reisten jedoch gut 45  Vereinsmitglieder und Vereinsfreunde aus allen Teilen Deutschlands an.

 

Mehr dazu unter Presse/Eventberichte

Fernsehen mal anders

SWR Studio Baden Baden

Wieder einmal haben wir uns in Baden Baden getroffen, dieses Mal im Oktober um an einer Führung im SWR teilzunehmen. Wir hatten das große Glück durch unser Vereinsmitlied Frank noch Details zur Regie zu erfahren.

 

Frank im SWR Studio

Wir waren bei "den Fallers" im Wohnzimmer und staunten über die Anzahl der Scheinwerfer, die alles ins rechte Licht rücken.

Auch die Requisite und die Kreativwerkstätten erweckten unser Interesse ... auch wenn das ein oder andere Detail skurrile Gedanken aufkommen ließ ;-)

 

Frau hält Requisitenfuß in der Hand
Skurile Dinge lassen sich im SWR auch finden :-)
Riesenfliege aus Styropor an der Wand im SWR
Bin ich froh dass so eine riesige Mücke nicht an meiner Wand sitzt ...

Beim gemeinsamen Abendessen ließen wir den Abend ausklingen.

 

Gruppenfoto der SWR Führung in Baden Baden
Abschluss einer tollen SWR-Führung

Danke an Frank für die tolle Organisation!

Stylische Mode

Schön und stylisch aussehen – Modetipps für Frauen mit Beinamputation

Der Verlust eines Körperteils ist ein schwerer Schicksalsschlag. Frauen fühlen sich oft nicht mehr attraktiv, insbesondere wenn sie keine Prothese tragen können oder diese unschön aussieht.

 

In solcher Situation es ist besonders wichtig, sich um sein Äußeres zu kümmern. Neben Gymnastik und Körperpflege sollte man auch mal einen Blick in den Kleiderschrank werfen, seine Garderobe aussortieren und neu gestalten. Passende Kleidung hilft nicht nur die Problemstellen zu kaschieren, sondern auch stylisch und modisch auszusehen. Außerdem, kümmert man sich um sein Aussehen, fühlt man selbstsicherer und positiver.
In diesem Artikel werde ich Euch einige Tipps bezüglich einer Mode für Frauen mit hohen Amputationen geben, die keine Prothese tragen.

Die Garderobe sollte die Vorzüge betonen, von Problemstellen ablenken und die Figur möglichst dem „Idealbild“ etwas näher bringen.

 

 

Als erstes sollte die Aufmerksamkeit auf die obere Körperhälfte gelenkt werden, insbesondere auf das Gesicht.
Hier könnt Ihr bunte Schals, Mützen und Hüte (abgesehen von sehr breitkrempigen Hüten), Ohrringe und Halsschmuck verwenden.
Passend sind auch farbige Tops, dekorierte Blusen und modische Strickjacken.

 

 

Es ist ratsam, eher weiche Stoffe zu verwenden, welche beim Krücken gehen oder Rollstuhlfahren nicht ausbeulen. Aus diesem Grund würden auch klassische Sakkos eher weniger passen.

Stattdessen kann man aber Westen oder Stricksakkos tragen.

 

Die Silhouette des Oberteils sollte anschmiegsam sein - Ausnahme: Ein großer Busen oder Bauch. Diese lassen sich mit leichten, fließenden Stoffen sowie asymmetrischen Schnitten optisch zurück nehmen. Trotzdem sollte die Kleidung natürlich auch nicht zu locker sitzen.

 

Zusätzlich kann man V-Ausschnitte, lange Ketten und hängende Schals nutzen, um den Oberkörper zu strecken. Das gilt auch bei breiten Schultern.

Nicht selten werden die Arme durch die Belastung durch das Krücken gehen ziemlich kräftig. In diesem Fall sollten die Ärmel etwas länger sein, zumindest bis zur Mitte des Oberarms oder besser – ¾ Länge. Wenn Du bereits viele ärmellose Tops und Kleider besitzt, kombiniere diese einfach mit einem Bolero oder einer geschickt drapierten Stola.

 

Für die Bekleidung des unteren Teil des Körpers, wie Kleider und Hosen, passen am besten Stoffe in neutraler Farbe (schwarz, braun, beige usw.) und ohne aufregendes Muster. Den Schnitt wähle möglichst schlicht.
Der Stoff, im Gegensatz zu dem bei Oberteilen, sollte ziemlich fest sein, um in Form zu bleiben. Meide besser elastische Stoffe, sowie eng geschnittene Teile!

 

Um die Silhouette der gewöhnlichen Form näher zu bringen, ist es ratsam, mehr Volumen im Bereich des Beines zu erzeugen. Sehr empfehlenswert sind dabei Röcke mit weichen Falten, sowie längere Röcke (mindestens bis Knielänge).
Auf Bleistiftröcke und Miniröcke kann man nach meiner Meinung getrost verzichten.

 

 

Die Hosen sollten locker sitzen und vom Schnitt gerade oder mit Schlag sein. Wenn Eure Hosen doch zu eng sitzen, zieht dazu ein kurzes Kleid oder ein langes Top an.

 

Probiere auch mal einen Hosenrock, eine Haremshose oder eine ¾-Hose. Auch Hosen und Röcke mit gekonnt eingesetzter Asymmetrie können stylisch aussehen.

Bei einer Hose mit normaler Länge, wird es wahrscheinlich nötig sein, ein Hosenbein zu kürzen. Am besten nicht zu kurz, sondern unterhalb der Amputationshöhe.

 

 

Bei Accessoires sei besser bei auffälligen Details im Bereich der Hüften und Beine vorsichtig. Dekorierte Handtaschen, massive Armreifen oder breite Gürtel auf Hüfthöhe können die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Schuhe sollten ebenfalls schlicht sein, am besten ohne Absatz oder mit einem stabilen Blockabsatz. Stilettos erzeugen schnell den Eindruck von Instabilität und belasten zudem das gesunde Bein.

 

Zusammengefasst: Durch das Betonen des Oberkörpers und extra Volumen auf Hüfthöhe kannst Du Deine Figur im besten Licht zeigen. Das wird Dir helfen, Dich durch einen guten modischen Stil selbstsicherer zu fühlen.

 

 

 

Autorin: Elena, absolviert Stilistik-Kurs in 2016

 

Bilder: Unsplash

 

 

Endspurt ...

Bild: Grillen im Garten

Die Wege zur Veranstaltung werden sorgfältig geplant.

 

... am vergangenen Wochenende haben wir uns für das Planungstreffen zur September Veranstaltung vor Ort getroffen und fleißig geplant ... noch haben wir Plätze frei ... also meldet Euch an.
(Programm und Anmeldeformular auf Anfrage unter
info [at] beinamputiert-was-geht.de )

Sommergrillen mit Freunden

Bild: Grillen im Garten

Lauter strahlende Gesichter. Das lag sicher nicht nur am Essen ;-)

 

Das Sommer-Grillfest in Frankfurt bei Christian ist bereits seit Jahren ein beliebter Evergreen. Dieses mal in kleinerer Runde, bot es auch die Möglichkeit neue (sehr nette:-)) Leute kennen zu lernen.
Danke an alle die Ihren Teil dazu beigesteuert haben ... vorneweg Christian und family.

Wasserschaden!

 

Derzeit ist unser Vereinsbüro wegen eines Wasserschadens auf unbestimmte Zeit nicht erreichbar.

 

Mails und Anrufe können im Moment leider nicht beantwortet werden.

Nachrichten werden aber gesammelt und bearbeitet sobald wir wieder einsatzfähig sind.

 

Liebe Grüße,

 

"der Vorstand"

Treffen im hohen Norden

Bild: Findet mich das Glück?

Zum ersten Mal fand ein Treffen im hohen Norden statt.

 

Bei der Planung der Veranstaltungen schlug Bernd vor, mal ein Treffen im Norden zu machen. Diese Idee fand Constanze auch sehr gut, und somit planten wir ein Treffen im Norden. Die Planung und Durchführung machten dann beide zusammen.

 

Verbunden mit dem Grillabend sollte etwas Kultur sein und somit plante Constanze einen Besuch im Sprengel Museum Hannover mit der Sonderausstellung von Niki de Saint Phalle. Dazu trafen wir uns um 13 Uhr im Cafe des Museums und besuchten dann ab 14 Uhr diese Ausstellung.

 

Danach ging es dann zu Constanze in den Garten zum gemütlichen Grillabend. Zu den bekannten Gesichtern von Bettina und Bernhard und Sabine und Uwe die auf der Rückreise von Urlaubstagen waren, gesellten sich auch 2 weitere Hüftexer dazu, mit denen wir einen guten Erfahrungsaustausch führten. Auch die mitgebrachten Angehörigen waren in der Runde herzlich willkommen.

 

Unser Projekt in Leipzig

LQB-Projekt beinamputiert-was-geht e.V.

Thede Preiser stellte (unterstützt von Teilen des Vorstands und der Projektleitung) im Mai 2016 die Ergebnisse des Fragebogen-Projekts auf der Internationalen Orthopädie Technik Messe (OT world) vor. Eine zeitnahe Veröffentlichung in schriftlicher Form ist geplant. Auch werden die Teilnehmer über die Ergebnisse informiert werden.

JHV in Lobbach 2016

Mitglieder des Vereins bei der JHV 2016

Am 23.04.2016 trafen sich 18 Mitglieder unseres Vereins zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Unter anderem wurde über eine Satzungsänderung entschieden. Die aktuelle Version der Satzung wird in Kürze auch online aktualisiert. Wir können auf viele Aktivitäten im letzten Jahr zurück blicken.

Neuer Flyer online

Flyer des Vereins beinamputiert-was-geht e.V.
Der neue Flyer ist da

Wir haben einen neuen Flyer.

Diesen könnt ihr hier runterladen.

Mit Mut und einem Bein ins kühle Nass ...

Schwimmen mit beinamputation

Anfang März starteten wir an einem Sonntag in einer kleinen Runde unter Anleitung unseres selbst amputierten Schwimmlehrers Markus einen Schwimmtermin für „Erstschwimmer nach Amputation“. Unter seinem wachen Auge und den Tipps der erfahrenen Schwimmer, konnte das kühle (um nicht zu sagen sogar kalte) Nass - teilweise nach jahrelanger Schwimmabstinenz - zurückerobert werden.

 

Nach einem netten Nachmittag, an dem so mancher neue Schwimmstreckenrekorde aufstellte gingen wir alle zufrieden, müde und hungrig nach Hause.

 

Eine Wiederholung der Aktion für Leute die erstmals nach der Amputation unter „fachlicher“ Anleitung wieder schwimmen gehen möchten ist (auf Anfrage) geplant.

 

Denn wenn wir gemeinsam gehen, tut man sich leichter als allein…

 

Planungstreffen für euch!

Im neuen Jahr trafen wir uns bereits im Januar zur Planung der im September geplanten Veranstaltung.

Elena gab zudem eine kleine Pilates-Runde zum Thema "Entspannte Schulter & Nacken".

Ach ja ... ich war auch dabei! :-)
Ach ja ... ich war auch dabei! :-)

Weihnachtsmarkt Mainz

In kleiner Runde schmeckte trotz milden Temperaturen der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt in Mainz.

Regierungsbunker Bad Neuenahr-Ahrweiler

Foto der Gruppe beim Regierungsbunker Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ausflug zur Dokumentationsstätte Regierungsbunker Bad Neuenahr-Ahrweiler

 

Ausflug zur Dokumentationsstätte Regierungsbunker Bad Neuenahr-Ahrweiler

 

Franz und Erna hatten da eine tolle Idee, die auf reges Interesse bei vielen Vereinsmitgliedern stieß: Der Besuch der Dokumentationsstätte Regierungsbunker in der Eifel!

 

Letztendlich war es dann zwar nur acht Mitgliedern möglich, am 7. November an der 1,5-stündigen Führung teilzunehmen. Die weitgehend barrierefreie Führung durch eine unterirdische Welt, die noch bis vor kurzem strenger Geheimhaltung unterlag, war für alle Teilnehmer ein beeindruckendes und nachdenklich stimmendes Erlebnis zugleich.

 

2008 wurde das bundesweit einmalige Zeitzeugnis vergangener Tage seiner neuen Bestimmung als Museum übergeben. Der atomsichere Regierungsbunker war von 1960 bis 1972 zum „Ausweichsitz der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland in Krise und Krieg“ für 3000 „Entscheider“ in der Nähe der damaligen Bundeshauptstadt Bonn aus- und umgebaut worden. Eine umfangreiche Dokumentation und viele Originalgegenstände in Verbindung mit dem Originalschauplatz informieren über ein Kapitel deutscher Geschichte, das während der Zeit des Kalten Krieges Teil der weltweiten gegenseitigen Abschreckung der Atommächte in Ost und West war.

 

Nach dem Besuch des „Eifelbunkers“ luden Franz und Erna zu Kaffee und Kuchen zu sich in ihr wunderschönes Zuhause ein. Hier hatten wir in einer gemütlichen Runde mit Blick in den Garten die Gelegenheit, uns angeregt zu unterhalten. Jeder hatte etwas zu berichten und die Themenvielfalt war kaum zu überbieten. Wie immer genossen wir als Leute im gleichen Boot den unbeschwerten und vertrauensvollen Austausch.

 

Danach fand der Tag einen genialen Abschluss im Culinarium in Dernau. Das Ahrtal ist das Rotweinanbaugebiet in Deutschland. So war der Ort touristisch geprägt. Es wimmelte bei lauen 18 Grad nur so von Leuten, die an diesem Tag das Martinfest begingen. Von unserem Tisch aus konnten wir während des ausgesprochen leckeren Abendessens á la carte durch die Panoramafenster des Restaurants eines der fünf riesigen Martinsfeuer an den Steilhängen bewundern.

 

Nochmal ein großes Lob an Franz und Erna, die das Programm dieses schönen Tages so trefflich zusammengestellt haben. (cn)

 

Ein beinamputiert Treffem - Wie immer ziemlich lustig.
Lecker Essen im Culinarium in Dernau

Reha in Enzensberg

Blick auf den See von der Fachklinik Enzensberg
Aussenansicht Fachklinik Enzensberg

Meine 4. Reha in Enzensberg

Im Juli 2014 nachdem ich meinen Umzug ins neue Heim vollzogen hatte, reifte die Entscheidung erneut eine Reha zu machen. Nach den Aufenthalten im Juli 2008, Januar 2009 und Februar 2012 wollte ich wieder nach Enzensberg.
Also Antrag gestellt und zur Deutschen Rentenversicherung geschickt. Zu meiner Enttäuschung kam dann die Ablehnung. Aber ich ging gleich in Widerspruch. Daraufhin wurde ich von einem Orthopäden untersucht. Der meinte, ich sei fit und er müsse ja für den, der ihn bezahlt (Rentenversicherung), schreiben. Also kam dann wieder eine Ablehnung.

Ich rief Herrn Müller, einen Anwalt für Sozialrecht aus Gütersloh, an. Er bekam alle Unterlagen von mir und reichte Klage ein. Das Sozialgericht Magdeburg schickte einen Fragebogen zu meinem Hausarzt. Der antwortete nicht unbedingt in meinem Sinne. Also einen Termin bei meiner Orthopädin gemacht. Sie erstellte ein neues Gutachten. Das bestätigte mein Hausarzt und ich schickte es dem Anwalt. Der wiederum reichte es beim Sozialgericht ein und nach 3 Wochen erhielt ich ein Schreiben von der Rentenversicherung, in dem sie mir zur Reha-Behandlung gratulierte.

Wunschgemäß wurde auch die Fach-Klinik in Enzensberg bewilligt. Also in Enzensberg angerufen und einen Termin Ende August zugesagt bekommen. Ich bat um 2 Tage Bedenkzeit. 2 Tage später bekam ich den Termin - 14.9.15 - gesagt und diesen bestätigte ich dann.
Der Termin rückte näher und ich fuhr bereits am 12.9. über Frankfurt/Main und nahm am Grilltreffen bei Christian teil. Über München, wo ich eine Fachmesse besuchte, traf ich am Montag, den 14.9., in Enzensberg ein.
Nach Anmeldung und Beziehen meines Zimmers ging ich erstmal zum Mittagessen. Danach folgte die Untersuchung von Frau Dr. Alenc. Mit ihr besprach ich meine Ziele des Aufenthaltes.
Nach einem ruhigen Dienstag folgten drei Tage, in denen ich unter anderem meine neue Prothese ausprobierte.
Diese Prothese war erst am 11.9. fertiggestellt worden. Hier hatte ich neben einem neuen Beckenkorb, einer Helix und einem neuen Fuß auch ein Genium bekommen.

Am Freitagnachmittag traf ich Hiltrud zu einer Tasse Kaffee in Füssen. Zeitgleich bekam ich auch in der Klinik unangemeldeten Besuch von meiner Personalchefin, die auch Urlaub hier machte. Leider verfehlten wir uns.
Übers Wochenende unternahm ich zwei Ausflüge.

Am Montag, den 21.9.15, ging es um 7 Uhr mit Pilates in die zweite Woche. Der Gehschule um 9 Uhr folgte noch Physiotherapie um 11.30 Uhr. Nach der Mittagspause bekam ich 14.15 Uhr Fango, bevor ich um 15.30 Uhr mit der MTT (Medizinische Trainings Therapie) den Montag beendete.
Diese zweite Woche ging wie folgend weiter: Medizinische Bäder, Wasser-Einzeltherapie und Massagen rundeten das Programm, das jeden Tag Gehschule beinhaltete, ab.
Am Mittwoch bei der Prothesensprechstunde schilderte ich meine Probleme mit dem Beckenkorb. Die Frage, ob man den Korb auf die neuen Teile setzen kann, beantwortete Herr Kaufmann vom Sanitätshaus Langermeier, mit JA. Also Beckenkorb runter von der alten Prothese und rauf auf die neue. Am Freitagnachmittag fuhr ich dann nach Kaufbeuren, um auch die Kosmetik umbauen zu lassen. Denn ohne Kosmetik wollte ich nicht ins Wochenende.

Am zweiten Wochenende wollte ich am Samstag zur Zugspitze. Allerdings machte mir das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung. Als Ausgleich besuchte ich die Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen.
Da am Sonntag die Sicht immer noch nicht besser war, fuhr ich nach Innsbruck, um mir diese Skischanze noch anzusehen.

Meine dritte und letzte Woche begann Montag mit Fango. Danach war Frühstück angesagt. Nach der Gehschule von 9-10 Uhr relaxte ich auf dem Zimmer. Um 12 Uhr ging es zum Mittagessen. Nachmittags war nach dem Bewegungsbad die MTT dran und das Abendessen beendete auch den Montag.
Übrigens das Essen in Enzensberg ist ganz toll. Zu Mittag gibt es drei Gerichte und auch am Abend konnte man unter zwei Essensmöglichkeiten wählen.
Die folgenden vier Tage liefen ähnlich ab.

Am Freitag den 2.10.15, meinem letzten Tag mit Anwendungen und Abschlussuntersuchung, hatte ich dann noch einen besonderen Auftrag.
Ich war Vorführ-Anwender. Iris Heyen (Physiotherapeutin und Inhaberin einer Gehschule in Roßhaupten) hatte ein Seminar in der Fachklinik Enzensberg für Physiotherapeuten und Orthopädietechniker gehalten und mich als Hüftexer eingeladen. Ich schilderte meine Erlebnisse seit meiner Amputation. Ich erzählte über die Probleme mit den Kostenträgern, die einem immer gemacht werden und meinem Kampf damit.
Danach ging es darum Probe zu laufen, das An- und Ausziehen der Prothese zu zeigen. Der Beckenkorb, das Helix, das Genium sowie der Fuß wurden genau erläutert.
Ich bekam erfreulicherweise auch die Möglichkeit Werbung für unseren Verein zu machen und auch Iris bewertete unsere Tätigkeit sehr positiv.

Am 3.10. fuhr ich nach Scheidegg. Dort besuchte ich den Skywalk Allgäu, einen Baumwipfel-Pfad. Auf dem Rückweg war auch die Schanze in Oberstdorf auf meinem Terminplan. Am Sonntag unternahm ich dann den zweiten Versuch auf die Zugspitze zu fahren, aber auch hier machte mir das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung. So werde ich beim nächsten Aufenthalt in Enzensberg den Besuch noch einmal anstreben.
Am Montagmorgen nach dem Frühstück ging es dann nach Hause. Mit 2 Zwischenstopps traf ich gegen 19 Uhr zu Hause ein. Nach einem Tag Urlaub am Dienstag ging der Arbeitsalltag am Mittwoch, den 7.10.15 wieder weiter.

m&i-Klinikgruppe Enzensberg
Höhenstraße 56 , 87629 Hopfen am See / Füssen
Tel. 08362-12-0  Fax 08362-12-4000
http://www.enzensberg.de/    
info@enzensberg.de

Iris Heyen
An der Leiten 26 , 87672 Roßhaupten
Tel. 0 83 67 / 91 32 16 , Fax 0 83 67 / 91 32 12
Email: info@gehschule-heyen.de  Internet: www.gehschule-heyen.de



Anti-Mobbing-Erklärung

Nick Vujicic, sei stark - Selbstbewusst gegen Mobbing

Aus: Nick Vujicic, Sei stark, ISBN: 978-3-7655-0926-1, www.brunnen-verlag.de


Nick Vujicic, Motivationsredner, Evangelist und Gründer von Life Without Limbs, weiß, wovon er spricht. Schwerst körperlich behindert ohne Arme und Beine geboren durfte er zwar in einer liebevollen und unterstützenden Familie aufwachsen, wurde jedoch bereits beim Eintritt ins Grundschulalter mit der brutalen Realität konfrontiert. Nun macht der Autor Hänseln, Mobben, verbale Angriffe und Gemeinheiten zu einem Thema in seinem neuesten Buch „Sei stark!“.

 

Nick möchte den Menschen Mut machen und spricht dabei jene an, die ebenfalls betroffen sind und aus diesem Grund körperliche, seelische und geistige Qualen leiden. Sein Ziel ist es, in diesem Buch Mobbing eine Absage zu erteilen, es hinter sich zu lassen, und ein glückliches Leben zu führen.

Ein Auszug aus dem Buch von Nick Vujicic - "sei stark"

Die Anti-Mobbing-Erklärung

  • Ich lasse mich von Mobbing nicht verletzen und schon gar nicht definieren. Ich weiß, wer ich bin und wohin ich will.

  • Ich gebe niemandem die Macht, mich schlecht fühlen zu lassen. Für mein Glück bin ich selbst verantwortlich.

  • Meine Werte sind fest und unerschütterlich. Sie sind die Richtschnur, nach der ich mein Leben plane.

  • Meine Kraft kommt von innen, und ich lasse mich nicht verunsichern.

  • Ich weiß, dass meine Familie und meine Freunde immer hinter mir stehen, genauso wie ich immer auf ihrer Seite bin.

  • Ich weiß um meine Gefühle, vor allem um meine Wut und Ängste, und ich überlasse meine Reaktion darauf nicht dem Zufall. In Gedanken und im Verhalten bleibe ich positiv gestimmt.

  • Mein geistliches Leben gibt mir Kraft. Ich weiß, dass ich geliebt und gewollt bin. Wo ich schwach bin, ist Gott stark.

  • Aus jeder noch so schlimmen Situation nehme ich etwas Positives mit.

  • Ich bin bereit, anderen zu helfen, vor allem denen, die gemobbt werden.

Der folgende Link führt zu YouTube. Der kurze Film ist in englisch.

Treffpunkt Frankfurt

beinamputiert-was-geht e.V. Mitglieder sitzen im Garten am Tisch.
Sich Austauschen, Chillen und lecker Essen ... So macht Vereinsleben Spaß ;-)

Auch im September nutzten wir das schöne Wetter und die zentrale Lage Frankfurts für ein Vereinstreffen.

beinamputiert-was-geht e.V. Treffen am Tisch bei Kaffee und Kuchen
Erfahrungen weiter geben ... Lachen ...

Danke an unsere Gastgeber...
das Treffen bei Christian ist schon schöne Tradition geworden und ließ sich mit einer Sammlung abgelegter Hilfsmittel für das Projekt ProUganda verbinden.

Kapitän auf zwei Prothesenfüßen

Boot wird aufgepumpt
Zum Boot fahren auf dem Neckar braucht`s erst mal ein wenig Luft!

Interview:

Sabine: Uwe, Du bist ein Bootskapitän auf zwei Prothesenfüßen! Wie kamst Du auf die Idee, Dir ein Boot zu kaufen?

 

Uwe: Ich hatte früher schon ein Boot und wollte nun schauen, ob ich dieses Hobby auch mit Handicap ausführen kann.

 

Sabine: Welche Erfahrungen hast Du dabei gemacht?

 

Uwe: Es klappt besser, als ich erwartet hätte. Nur bei dem Gleichgewicht ist es herausfordernder als vorher.

Wenn man am Steg anlegt ist bei einer beidseitigen Amputation ein Geländer von Vorteil, für mich aber kein Muss.

Wenn ich das Boot ins Wasser lasse, benötige ich einen festen ebenerdigen Untergrund. Beim Aufpumpen des Schlauchboots ist ein Stuhl für ein Päuschen ganz praktisch. Natürlich muss man aufpassen, dass man keine nassen Fuße bekommt - wegen der Prothesen!

Mit Einfallsreichtum und Geduld ist für mich Motorbootfahren, wie auch Segeln, wieder möglich.

 

Sabine: Danke für diesen Einblick in Dein zurückerobertes Hobby.
Dann wünschen wir Dir allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!



Mann mit Prothesen im Boot
Mit zwei Prothesen sicher auf dem Wasser.
Mann mit zwei Prothesen im Segelboot
Segeln kann "Mann" auch mit zwei Prothesen :-)

Den Artikel findest du auch unter Zurück ins Leben/Lebenswert

Neue Sportart entdeckt ;-)

Rolsstuhlfechten
Rollstuhlfechter in Aktion

Am Rollstuhlfechten kann man mit so ziemlich jeder Behinderung teilnehmen, da es verschiedene Kategorien gibt.

Mehr darüber gibt es hier.

Verteiler-Aktualisierung!!!

Wichtig
Wir überarbeiten gerade die Adressdaten unserer Mitglieder und Vereinsfreunde!

Bitte teilt uns Änderungen in Euren Daten mit unter
info [at] beinamputiert-was-geht.de, damit wir Euch auch künftig über Vereinsaktivitäten informieren können.

Ein heißes Treffen

Mögen Eis und Schnee uns manchmal von Vereinstreffen abhalten, jedoch nicht die Hitze des bisher heißesten Tages des Jahres :-)

So fand dank toller Bewirtung durch unsere Gastgeber und die Kühlung von 2 Ventilatoren ein gemütliches Treffen im Juli südlich von Frankfurt am Main statt.

Vereinstreffen bei Frankfurt
Ein heißes Treffen bei fast 40° :-)

Menschen der Woche

Ein zweites mal durften wir dabei sein!

Den Artikel zum Blogeintrag findet ihr HIER

JHV in Lobbach 2015

Jahreshauptversammlung  beinamputiert-was-geht e.V. 2015

 

Wiedereinmal machten sich die bundesweit verstreuten Mitglieder auf den Weg zur Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach bei Heidelberg. Hier fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Es standen Neuwahlen an und Planungen für ein größeres Event. Das ist nur durch die tolle Unterstützung unserer Mitglieder möglich.

Danke für euren Einsatz!

 

Führerschein mit Handicap

Führerschein mit Behinderung - Ratgeber mit allen wichtigen Informationen

Die Broschüre enthält alle relevanten Aspekte, die vor der Anschaffung eines Behindertenführerscheins berücksichtigt werden müssen. Mit diesen Informationen soll für den Fahrschüler mit Handicap vor allem Zeit und Geld gespart werden.

Außerdem: 3 nützliche Rechner für Menschen mit Handicap und 3 Experteninterviews mit ausgewählten Fahrlehrern.



Interessanterweise waren wir gerade vor kurzem bei einer Informationsveranstaltung in der es um handicapgerechte Umbauten am Auto ging. Wir konnten dort unsere Frage nach dem "Muss ich nach der Amputation Fahrstunden machen oder zum TÜV gehen um meine Fahrtauglichkeit bescheinigen zu lassen oder nicht?" stellen.

Es kursieren so viele verschiedene Informationen dazu herum, dass es wirklich schwer ist herauszufinden was das Gesetz nur vorschreibt.

Z.B. bei einem Menschen der das linke Bein verliert. Dieser kann doch ganz normal mit Automatik fahren ohne sich um eine bestätigte Fahrerlaubnis zu kümmern ... oder?


Fakt ist:

Verliert ein Mensch ein Bein - oder auch beide Beine - und besitzt schon einen Führerschein, muss er ein medizinisches und ein technisches Gutachten erstellen lassen. Theoretisch braucht er diese Gutachten erst, wenn es hart auf hart kommt (bei einem Unfall). Versicherungen könnten sich weigern evt. entstandene Schäden zu begleichen wenn der Fahrer nicht nachweisen kann dass er in der Lage ist ein Auto zu bedienen.

Diese medizinische Gutachten muss von einem Mediziner mit einer Verkehrsmedizinischen Qualifikation erstellt werden! Der Hausarzt kann das nicht.


Besitzt dieser Mensch schon einen Führerschein und muss von rechtsgas auf linksgas umlernen, sind vom Gesetzgeber mindestens 5 Fahrschul-Stunden mit dem neuen Umbau vorgeschrieben!


Die Kosten für ein medizinisches Gutachten betragen ca. 150,-€ (plus/minus) und müssen privat getragen werden. Die Fahrstunden ebenfalls.


Bei Fragen zu diesem Thema kann man zum Umrüstungsspezialisten in der Region gehen.


Informationen findet man auch unter http://www.mobilitygroup.eu/ (englisch!)

Oder http://www.autoanpassung.de
Informationen zu finanziellen Hilfen findet man unter http://www.autoanpassung.de/infothek/finanzielle_hilfen.html Hier wird unter anderem auch auf Fahrzeugrabatte der Anbieter hingewiesen.


Infos ohne Gewähr!

Pilates mit Elena

Sportlich sind wir bei einer Pilates-Stunde mit Elena ins neue Jahr gestartet.

Bild: Mitglieder des Vereins bei Pilatesübungen
Volles Haus beim Pilates

Nachdem die Blaskapelle zur Begrüßung zu Ende gespielt hatte, freuten wir uns alle über den Austausch, besonders mit sogar weit angereisten Mitgliedern!

Bild: Mitglieder des Vereins im Lokal
Pilates relaxt ;-)

Das Script zu "Pilates für Beinamputierte" findest du hier:

Download
Pilates auf einem Bein
pilatesaufeinembein.pdf
Adobe Acrobat Dokument 567.9 KB

Deutsches Weintor

Kaiserwetter und tolle Gespräche. Hier mehr ...

bundesweit

Unsere Paten-Karte ist online!

Spreewald Urlaub

Unterwegs im Spreewald - mit dem Paddelboot.

Ein interessanter Bericht für alle die mal im Spreewald Paddeln wollen. Denn das geht auch mit Handicap :-)


Gemeinsam kreativ

Es war einmal im Westerwald eine kleine Gruppe kreativer Menschen ...

Der Auftakt einer neuen Veranstaltungsform im kleinen individuellen Rahmen für die Mitglieder des Vereins „beinamputiert-was-geht“ fand vom 14. bis 19.7.2014 im Westerwald statt.


Mehr dazu hier

Wohnmobil-Urlaub

Ein Bericht unseres Mitglieds Bernd.

Auch mit Hüftexartikulation kann man mit dem Wohnmobil Urlaub machen!

Den Bericht findest du hier.

Sommersport - Wasserski

Ein neuer Artikel auf unserer Sportseite!

Wasserski - es geht!!! Mit ganz viel Spaß auf dem Wasser.

Den Artikel findet ihr hier.

Lachen & Grillen verbindet

Vereinstreffen in Frankfurt.

Den Sommer genossen einige unserer Vereinsmitglieder beim gemeinsamen Grillen im Juni in Frankfurt am Main. Bereichernde Gespräche in einem entspannten Rahmen - was gibt es schöneres?!

Bild: Vereinstreffen
Nette Menschen, lecker Essen, guten Espresso und tolle Gespräche

Wir waren auch dabei

Tag der Offenen Tür der Orthopädie HD

Beim diesjährigen Tag der Offenen Tür der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg am 24.05.2014, präsentierte sich beinamputiert-was-geht e.V. mit einem Stand.

Hautnah und nachhaltig beeindruckt konnten Besucher und Angehörige in der Abteilung der Technischen Orthopädie unter anderem mit Prothesenimitaten testen, wie sich für Amputierte das Laufen mit Prothesen anfühlt.

Bild: Prothesen laufen
Prothesen laufen ist nicht ganz so einfach

Neue Webseite

Unser Verein in neuem Design!

Wir, die Macher im Hintergrund, gehen schon lange Schwanger mit dem Gedanken, dem Onlineauftritt ein neues Gesicht zu geben. Ich muss zugeben, das ist gar nicht so einfach.
Es gibt so viele Anbieter, so viele Wege etwas tolles im Netz auf die Beine zu stellen.
Nach langem suchen, lesen, nachdenken und diskutieren, haben wir uns für dieses Design entschieden.
Wir sind alle keine Programmierer, von daher musste ein CMS her. Tadaaaa ... hier ist es.

Seht es uns nach wenn wir keinen Designpreis damit gewinnen werden. Wichtig ist uns, zu informieren und zu helfen. Aufzuzeigen was geht!

Das tun wir nun mit ganz viel Farbe.

 

Die Admina ;-)

JHV in Lobbach 2014

Jahreshauptversammlung  beinamputiert-was-geht e.V. 2014

 

Bereits am Freitag, den 25.04.14 machten sich die bundesweit verstreuten Mitglieder auf den Weg zur Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach bei Heidelberg.

Bei einem gemütlichen Abendessen - z.B. saisonalem und regionalem Spargel - kamen wir gleich gut ins Gespräch über persönliches und das Vereinsleben.

Am Samstag, den 26.04. starteten wir in die alljährliche Jahreshaupt-versammlung. Deutlich wurde hervorgestellt wie die Arbeit mittlerweile gewachsen ist und dass es mehr Schultern bedarf, die diese Arbeit mittragen. Wir sind dankbar auf 5 Jahre Vereinsarbeit zurückblicken zu können und für jeden der sich mit seinem Engagement und seinen Ideen einbringt.

 

Es ist schön mit Euch gemeinsam eine solche Arbeit zu leisten.

 

Bild JHV 2014
Jahreshauptversammlung 2014
Bild Webmaster bwg
Unser Webmaster gibt einen kurzen Einblick in die neue Website, die ab Sommer an den Start gehen wird
Bild: Abendessen JHV
Bei uns wird nicht nur gearbeitet :-)

Ziemlich beste Freunde

Auf gute Resonanz stieß der Filmabend, zu dem das Heidelberger Selbsthilfebüro in Kooperation mit der DAK-Gesundheit am 4.2. in Walldorf eingeladen hatte.

Martin Scherer, Leiter des Servicezentrums der DAK-Gesundheit Wiesloch, ging in seiner Begrüßung darauf ein, vor wie vielen Fragen und Problemen Menschen stehen, wenn sie (plötzlich) von einer Behinderung betroffen sind: „Wir wollen mit diesem Abend Möglichkeiten aufzeigen und Mut machen!“


Themenschwerpunkte des Abends waren Inklusion und Leben mit Assistenz – Auftakt machte der mitreißende Kurzfilm „Inklusion“,

dessen Botschaft lautet: „Inklusion lässt neuen Wind durch Deutschland ziehen“.

Diesen Wind vermisste Stefan Krusche, Beauftragter für Menschen mit Behinderung der Stadt Schwetzingen, im Kino-Gebäude: „Nach den Normen ist dieses Kino barrierefrei: der Zugang zum Saal erfolgt stufenlos, es gibt auch ein behindertengerechtes WC. Aber mit dem Rollstuhl vor der ersten Zuschauerreihe stehen zu müssen schmälert das Kinovergnügen sehr – im Rollstuhl landet man automatisch auf dem schlechtesten Platz!“. Er forderte, dass beim Bau des neuen Kinos in der Bahnstadt auch auf diese Details geachtet wird.

Dann spannte er in seinem Einführungsvortrag den Bogen zur Filmkomödie und zur anschließenden Podiumsdiskussion. „Leben mit einer Assistenz aufgrund einer Behinderung kann auch zu einer sehr herzlichen, ehrlichen und beständigen Freundschaft führen“ so Krusche. Der folgende Film „Ziemlich beste Freunde“ aus dem Jahr 2011 stellt eben diese Freundschaft auf tragikomische und berührende Art dar.
Auf dem Podium begrüßte Bärbel Handlos, Geschäftsführerin des Heidelberger Selbsthilfebüros, vier sehr unterschiedliche Menschen, die aber einiges gemeinsam haben: eine Behinderung, Unterstützung durch Assistenz, ein starken Willen und viel Energie. Michaela Schadeck von der Individualhilfe Heidelberg schilderte ihren Werdegang mit einer angeboren Behinderung: trotz Widerständen studierte sie und ist dank Assistenz berufstätig. Henri Rippl, Vertreter des bmb – Beirat von Menschen mit Behinderungen, und Jochen Wier aus der Selbsthilfegruppe „beinamputiert–was-geht e.V.“ hingegen waren plötzlich nach Unfällen mit einer Behinderung konfrontiert. „Bei mir war es umgekehrt: da sind Freunde zu Assistenten geworden“, so Jochen Wier. Ein Pflegedienst hatte ihn anfangs unterstützt, das ließ jedoch zu wenig Raum für persönliche Freiheiten und so beschäftigt er inzwischen Freunde als Assistenten.
Konsens auf dem Podium war: „Eine Assistenz ermöglicht Freiheiten, die für Nicht-Behinderte selbstverständlich sind.“

H&H Fragebogen

Ziel dieses Fragebogens ist die Darstellung eines realitätsnahen Bildes der Lebenssituationen von H&H-Betroffenen.

In den letzten Jahren haben sich durch eine immer bessere Vernetzung erfreulicherweise deutlich mehr Informationsmöglichkeiten zum Thema Hemipelvektomie und Hüftexartikulation ergeben. Dennoch stellen wir immer wieder fest, dass mancherorts realitätsfremde Bilder von Menschen mit Hemipelvektomie und Hüftexartikulation bestehen und vermittelt werden.

 

Wir vom Verein beinamputiert-was-geht e.V. haben es zu unserem Anliegen gemacht, die Kommunikation zwischen allen in die Versorgung von Hemipelvektomierten und Hüftexartikulierten eingebundenen Berufsgruppen und der Betroffenen untereinander zu fördern. Wir möchten aber auch das was in unserer Möglichkeit steht tun, um die Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen zu fördern.

Der erste Schritt hierfür führt in unseren Augen über eine fundiert ermittelte Erhebung über den „Ist-Zustand“ der Lebenssituation der Betroffenen.

 

Ziel dieser Erhebung ist die Darstellung eines realitätsnahen Bildes der Lebenssituationen von H&H-Betroffenen. Thematisch erfragen wir hierfür breitgefächert Basisdaten aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Mit den Ergebnissen dieser Befragung möchten wir die für Hemipelvektomierte und Hüftexartikulierte relevanten Themen herausarbeiten um Studien hierzu anzuregen.

 

Wir arbeiten seit einiger Zeit an diesem Projekt. Es haben sich viele Betroffene bereit erklärt den Bogen auszufüllen. Dafür danken wir ihnen von Herzen.

Kalenderfunktion

Seit heute gibt es einen Kalender ...

... in den alle Termine die unseren Verein betreffen oder für Betroffene interessant sein könnten eingetragen werden.

 

Solltest du eine Veranstaltung durchführen oder von einer erfahren die für amputierte Menschen von interesse sein könnte, schreib uns.

Wir freuen uns über jeden Hinweis :-)

 

Hier gehts zum Kalender

Ein "Danke"

Ohne euch ginge nichts!

Bild: Blumenstrauß
Danke!

Ein großes "Danke" für all unsere tollen ehrenamtlichen Helfer :-)

Ohne euch wäre unser Verein eine leere Hülle. Ihr macht es möglich dass wir Betroffenen aktiv helfen können wieder/weiter Lebensfreude zu erfahren.

Ihr seid wundervoll!

 

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Wir bloggen mit :-)

Mit unseren Blogeinträgen können wir euch ganz schnell über die Neuerungen informieren

Endlich sind wir unter den Bloggern :-)

 

Wenn wir einen neuen Eintrag auf der Webseite erstellen geht das Super über die Blog-Funktion.

Jeder Blogeintrag wird auf allen Seiten als kurzeintrag angezeigt.

Um mehr zu lesen muss man nur auf "weiter lesen" klicken.

 

Vorteil: Im Blogeintrag (der nur als Aktuell-Funktion dient) kann ein Link auf einen neuen Eintrag auf einer beliebigen Seite gesetzt werden.

 

Sollte jemand einen Blogeintrag suchen wollen, kann er unten in der Fußleiste auf die "Sitemap" klicken. Dort findet er alle Einträge aufgelistet.

 

JHV Heidelberg 2013

Jahreshauptversammlung am 13. April 2013 in Heidelberg

Viel Arbeit, aber auch Freude über ein Wiedersehen bei der JHV in den Räumlichkeiten der FEG (freien ev. Gemeinde) - und die Wiederwahl des "neuen alten Vorstandes"

Das sind Hiltrud, Manfred und Bernhard
Das sind Hiltrud, Manfred und Bernhard
Die "große" Runde der Jahreshauptversammlung 2013
Die "große" Runde :-)

Bad Berleburg, Symposium Hüftexartikulation und Hemipelvektomie 2012

Das am 8. September diesen Jahres in der Baumrainklinik Bad Berleburg veranstaltete Medizin-Symposium, war dem Thema „Hüftexartikulation/ Hemipelvektomie – Was nun?“ gewidmet.

Download
Medizin-Symposium Hüftexartikulation und Hemipelvektomie
BadBerleburg_HuH2012.pdf
Adobe Acrobat Dokument 111.7 KB

Infotag zum Thema Radeln mit Handicap

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club informiert über Spezialräder für Menschen mit Behinderung

Bild: Link zu morgenweb Artikel
Radtour auch mit Handicap

Zum Bericht auf morgenweb.de

JHV Lobbach 2012

Jahreshauptversammlung am 9 Juni 2012

Wie man sieht, war die diesjährige Jahreshauptversammlung gut besucht.

Bei gutem Essen und Sonnenschein trafen wir uns in der Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach.

Wie auch im Vorjahr war die JHV gut besucht. Manche hatten eine fünfstündige Anfahrt! Zeigt dies doch dass wir tolle Arbeit leisten :-)

Jahreshauptversammlung 2012
Jahreshauptversammlung 2012

Freifahrtregelung der Bahn

08.08.2011
Neue Freifahrtregelung ab 1.September 2011: Die bisherige Einschränkung der Freifahrt auf 50 km Radius um den Wohnort für schwerbehinderte Menschen in Regionalzügen wird am 1.September aufgehoben. Das bisherige Streckenverzeichnis ist somit nicht mehr notwendig, es genügen ein Schwerbehindertenausweis mit gültiger Wertmarke. Nähere Infos unter Freifahrtregelung (Quelle: mobil die Zeitschrift der Deutschen Bahn)

JHV Heidelberg 2011

Jahreshauptversammlung 16 April 2011

Heute, am 16. April 2011 fand unsere Jahreshauptversammlung statt

Der neue alte Vorstand
Der neue alte Vorstand