Sport mit Handicap

Sportabzeichen mit Handicap

 

Den ganzen Artikel zum Sportabzeichen findest du in unserem Blog.


Rollstuhl-Fechten

Am Rollstuhlfechten kann man mit so ziemlich jeder Behinderung teilnehmen, da es verschiedene Kategorien gibt.
Man setzt sich, wie sein Gegenüber in die Fechtrollstühle, die durch ein Gestell fest miteinander verbunden sind, das heißt kein Fahren mit dem Rolli.
Den Gegner treffen kann man nur wenn man seinen Arm streckt und nach vorne lehnt, wobei es sehr dymanisch zur Sache geht. Ganz groß wird in diesem Sport die Inklusion geschrieben, da man zusammen mit den Fußgängern trainieren kann indem sich diese ganz einfach in den anderen Rollstuhl setzen.


Für noch mehr Infos klicken sie einfach auf diesen Link
http://rollstuhlfechten-schmidt.de/, auf dem man sich auch Videos angucken kann.

Bilder: von http://rollstuhlfechten-schmidt.de/

Rolsstuhlfechten
Rollstuhlfechter in Aktion
Rollstuhlfechten Wettkampf
Auch hier wird Körpereinsatz gefordert

Wasserski

Für den Sommer gibt es das gleiche Vergnügen des Skilaufens wie im Winter in den Bergen – nur auf dem Wasser!
Auf einem Bein hinterm Boot zu starten ist zwar nicht so einfach, aber gewusst wie, ist dies möglich. Eine gute Alternative ist der Monoski, wie ihn auch Rollstuhlfahrer benutzen.
Eine gewisse körperliche Fitness sollte man zum Wasserskilaufen mitbringen. Ganz gelenkschonend ist diese Sportart natürlich nicht, aber es macht jede Menge Spaß!
Wasserskilaufen kann man in diversen Clubs in Deutschland.


Für Anfänger bietet sich ein Wochenendkurs bei Gerda Pamler an:
www.wasserski-handicap.de

 


Radfahren

Auch mit einem Bein kann man sehr gut Radeln. Je nach Amputationshöhe auf einem normalen Zweirad mit tiefem Einstieg, einem Dreirad mit Klickerpedalen oder einem Handbike. Benötigt wird dafür nur ein Bike, was zwar etwas kostspieliger, aber die Sache wert ist. Danach kann losgeradelt werden: alleine oder in der Gruppe. Mit ein bisschen Übung kann man auch mit nicht behinderten Radlern gut mithalten. Zudem wird das Bein gut trainiert und dabei kaum belastet.

Sport macht natürlich auch mit Behinderung großen Spaß. Man kann ihn - je nach persönlichem Geschmack, entweder als Hobby-, Reha- oder Leistungssport betreiben. Je nach Art des Handicaps gibt es geeignete oder weniger geeignete Sportarten. Im folgenden möchten wir vor allem auf geeignete Sportarten für Amputierte eingehen, wobei die Liste der Sportarten anfangs sehr persönlich und sicherlich nicht vollständig ist. Weitere Vorschläge und Ergänzungen sind gerne willkommen.

Melde Dich einfach bei uns!

 

Bevor wir aber mit den einzelnen Sportarten loslegen hier schon mal die wichtigsten Links:

http://www.behindertensport.de

 

Hier findet ihr alle Behindertensportvereine Deutschlands

http://www.dbs-npc.de

 

Seite des Deutschen Behindertensportverbandes mit allen Sportarten im Breiten- und Leistungssport, sowie den einzelnen Landesverbänden.

www.trust-us.de

 

Nordic Walking für Beinamputierte und mehr.

 

 


Ski

Auf einem Bein den Hang hinunter ist zwar viel anstrengender als auf zwei Beinen, macht aber genauso viel Spaß. Und wenn es auf einem Bein nicht geht, gibt es immer noch den Monoski, wie ihn auch Rollstuhlfahrer benutzen.

Kurse und Ausfahrten werden dabei für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene angeboten. Man sollte zum Skifahren eine gewisse körperliche Fitness mitbringen.

Ganz gelenkschonend ist das natürlich nicht, aber die Berge und der Schnee können einfach süchtig machen.


Gerda Palmer bietet auch Ski-Alpin-Kurse an: www.monoskikurs.de


Rudern

Bild: Handicap-Ruderboot
Bild von Rudern.de

Beim Rudern mit einem Bein sollte man auf eine gute Sitzposition achten. Bei hoch amputierten kann ein speziell angepasstes Sitzkissen oder ein zusammengerolltes Handtuch helfen gerade zu sitzen.

Einen Einer mit einem Bein zu rudern ist sehr schwer. Dies gelingt nur bei breiten Booten. Es können aber unter den Auslegern zusätzlich Auftriebskörper zur Stabilisierung montiert werden.

 

Bei Interesse einfach mal beim nächsten Ruderverein nachfragen ...

 


Schwimmen

Bild: Schwimmbad
Schwimmen tut gut :-)

Im Wasser merkt man gar nicht viel von seinem Handicap. Lediglich an Land besteht etwas Rutschgefahr, der man aber mit rutschfesten Gummiprofilen an den Gehstützen Abhilfe schaffen kann. Schwimmen ist gelenkschonend und kräftigt die gesamte Muskulatur. Für die meisten Amputationsarten gibt es Badeprothesen, die aber nur kosmetischen Nutzen haben.

 

Für das Tauchen gibt es wiederum spezielle Tauchprothesen.

Schwimmbericht

Der Verein „beinamputiert - was-geht e.V.“ ist eine immer größer werdende, bundesweit agierende Gruppe von meist Hochbeinamputierten. Im Team haben sich Claudia, Rosi, Tanja, Christine, Matthias und Markus Gedanken gemacht, wie Beinamputierte wieder Spaß und Zutrauen beim Schwimmen finden können.

weiter ...

 

Vielen Dank an unser Schwimmteam und an Gunther Belitz für die Veröffentlichung in der Ausgabe 1/2013

Download
Bericht über Schwimmen mit Handicap
Schwimmen aus HANDICAP.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.4 MB

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Auch mit einem Bein kann man in den Seilen hängen...


Sitzball

Bild: Sitzball
Sitzball

 

Sitzball wird als „die“ Mannschaftssportart des Deutschen Behindertensports beschrieben.

Besonders für Beinamputierte ist das Spiel geeignet, weil man ohne Prothesen Sport machen kann. Obwohl es Sitzball heißt, ist man während des Spieles immer in Bewegung, und „Rutschball“ wäre ein passenderer Name.

 

Als Spieler trägt man eine spezielle Hose, die am Hintern gepolstert ist.

Jede Mannschaft hat fünf Spieler. Das Spielfeld ist 10 mal 8 Meter groß und wird durch eine ein Meter hohe Leine halbiert.

Der Ball (Volleyball) wird mit der offenen Hand gespielt.

Die Regeln sind ähnlich wie bei Volleyball, nur dass der Ball den Boden berühren darf.

 

Mannschaften findet man in den meisten Versehrten- oder Behindertensportvereinen. Bei Interesse am besten mal auf

 

http://www.bsg-emmelshausen.de/linkSitz.htm

oder

http://www.bfs-karlsruhe.de

gehen!

 

Sitzvolleyball

- wurde in den Niederlanden aus dem Volleyball kreiert und wird dort sowie in vielen anderen Ländern in Ligen gespielt.

 

Dies ist eine hervorragende Sportart in welcher Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam um den Sieg pritschen, baggern und schmettern können.

 

Sitzvolleyball wird, wie der Name schon sagt, im Sitzen gespielt. Dabei gelten die bekannten Volleyballregeln, jedoch mit einigen Aussnahmen: Bei der Aufgabe darf geblockt werden, das Spielfeld ist kleiner und das Netz tiefer ("normale" Netzhöhe wär auch albern - man stelle sich nur mal einen Block im Sitzen vor - nicht gerade das was man effektiv nennt ;-))

 

Durch das kleinere Spielfeld wird das Spiel natürlich enorm schnell, daraus resultierend bleibt weniger Zeit zum "Rutschen".

 

Das bedeutet, dass sehr präzise gespielt werden muß. Wie uns zu Ohren gekommen ist, ist es daher auch bei einigen Standvolleyballteams eine beliebte und effektive Trainingsmethode, um die Technik zu verbessern.

 

Internationale Vergleiche: Freundschafts- und Einladungsturniere, Euro-Cup, Welt- und Europameisterschaften, Paralympics (Quelle: www.sivoba.de)

 

Kontakt und weitere Eindrücke vom Sitzvolleyball unter:

http://www.sivoba.de/sitzvolleyball-informationen.html

Sitzvolleyball
Bild von http://www.nationalmannschaft-sitzvolleyball.de

Sledge-Eishockey

Bild: Sledge-Eishockey
Es geht hart zur Sache

Es existiert bereits eine deutsche Sledgeeishockey Liga (DSL) mit sechs Teams.

Die Nationalmannschaft ist in Turin 2006 Vierter bei den Paralympics geworden.

Diesen Sport können alle sportbegeisterten Menschen, ob Mann oder Frau, mit Einschränkungen der Beweglichkeit der unteren Gliedmaßen betreiben.

Konkret heißt das Beinamputationen, Querschnitte, Spina Bifida, etc.

Also aktiviert Freunde und Bekannte oder euch selbst, wenn ihr trotz eurer Behinderung einen geilen Sport betreiben wollt.

 

Nähere Informationen zum Sport findet ihr auf der Internetseite :

www.sledgeeishockey.de und www.sledgeeishockey-forum.de


AMPUTEE-SOCCER (-FOOTBALL) - KRÜCKENFUßBALL

Bild: Krückenfußball
Action!

 

Nach einer erfolgten Amputation können sich viele Betroffene zuerst nicht vorstellen wieder sportlich aktiv zu werden.

Zu den von Amputierten entwickelten und auf ihre Bedürfnisse angepassten Sportarten, gehört neben Sitzball, Sitzfußball, Sitzvolleyball, Leichtathletik etc. auch Krückenfußball, international auch amputeesoccer oder amputeefootball genannt. So macht Fußballspielen nach einer Amputation wieder Spaß.

 

Feldspieler dürfen zwei Hände, aber nur ein Bein haben; Torhüter dürfen zwei Beine, aber nur eine(n) Hand/Arm haben.

Gespielt wird mit Unterarmgehstützen (Krücken) aus Metall und ohne Prothesen.

Diese, in Ländern wie Argentinien, Brasilien, England, Frankreich, Russland, Türkei, Sierra Leone, USA etc., schon sehr populären Sportart, fasst nun auch in der Fußball-Nation Deutschland Fuß.

Ein überregionales Team, das sich schon in regelmäßigen Abständen zu Trainingseinheiten zusammenfindet, ist im Aufbau begriffen; neue Spieler sind natürlich sehr willkommen.

Man braucht: einen Turnschuh, ein T-Shirt, ein Paar normale Krücken und die Bereitschaft, sich auf andere Menschen einzulassen. Gesucht werden nicht ausschließlich Superathleten.

 

Interessente können unter info@amputierten-fussball.de mehr erfahren.

 

Links:

www.amputierten-fussball.de

www.worldamputeesoccer.com

www.ampsoccer.org

www.theEAFA.co.uk

 


Weitere beliebte Sportarten sind ...

 

- Nordic Walking: Nähere Informationen unter www.trust-us.de

 

- Motorradfahren: Wir diskutieren noch, ob das Sport ist....