
Hier kann man sich den Artikel in der Zeitschrift anschauen (Download). Er steht auf Seite 74 und 75.
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Bericht über Schwimmen mit Handicap - HANDICAP 1/2013
Lebensqualität nach Hüftexartikulation oder Hemipelvektomie
Lebensqualität nach Hüftexartikulation oder Hemipelvektomie – fünf Betroffene berichten - OT 10/2012
Mobilität ist ein Rechtsanspruch
Eine Übersicht über die Rechtslage zum Behinderungsausgleich und zum Procedere bei der Hilfsmittelversorgung. 07.12.2011
Aufbruch einer Minderheit
Unter den etwa 60.000 Beinamputationen, die jährlich in Deutschland vorgenommen werden müssen, sind die besonders hohen Amputationsformen klar in der Minderheit. In den Statistiken werden Hüftexartikulationen mit Anteilen von 1,02 Prozent und Hemipelvektomien mit 0,07 Prozent an den Amputationen der unteren Extremitäten erwähnt. Dementsprechend gering war lange Zeit die Aufmerksamkeit für diese Anwendergruppe, sowohl was die medizinische und orthopädie-technische Versorgung als auch die psychosozialen Aspekte und den Informationsaustausch unter den Betroffenen anbetrifft.
Doch in den letzten Jahren hat sich eine Menge getan: Von der Industrie wurden funktionellere Prothesenpassteile entwickelt, das Handwerk bietet neuartige Beckenkörbe an, die den Tragekomfort
wesentlich verbessern können. Und die Anwender selbst scheuen sich immer weniger, mit oder ohne Prothese in der Öffentlichkeit zu stehen und sich beim Sport und vielerlei Freizeitaktivitäten
unter Beweis zu stellen. Das junge Team von beinamputiert - was-geht e.V. bietet nicht nur Internetseiten von Betroffenen für Betroffene, sondern hat im Sommer auch bereits ein bundesweites
Treffen für „Hemis“ und „Hüftexer“ in Heidelberg organisiert.
Für HANDICAP berichten die Aktivisten über die spezifischen Probleme und Perspektiven für Menschen mit diesen hohen Amputationen.