Wohnen

Wenn die Behinderung einen Umbau erfordert

Je nach Wohungssituation und Mobilität kann es notwendig und hilfreich sein, das Bad entsprechend umzubauen, damit auch hier Selbständigkeit erreicht werden kann. Ein niedriger Einstieg in die Dusche, eine Sitzvorrichtung (ein fest montierter Klappsitz oder ein einfacher, rutschfester Hocker) und ein rutschfester Boden sind von Vorteil und bieten die nötige Sicherheit. Die Krücken sollten außerhalb der Dusche so deponiert werden, dass sie nicht umfallen und jederzeit griffbereit sind.

 

Ist eine Badewanne vorhanden, kann der Einstieg bequem über das Sitzen am Wannenrand erfolgen. Je nach Bedarf kann auch hier eine (elektrische) Einstiegshilfe angebracht werden.

 

Über diese und weitere Hilfsmittel wie Haltegriffe, Toilettensitzpolster, Rampen etc. sollte man sich bei Bedarf im gut sortierten Sanitätsfachhandel informieren.

 

Eine Möglichkeit um sich z.B. über Zuschüsse zu Informieren findest du unter
https://www.myhandicap.de/barrierefrei-wohnen/bauen/

und

https://www.financescout24.de/wissen/ratgeber/barrierefreies-wohnen

und

https://www.pflege-durch-angehoerige.de/zuschuesse-und-foerdergelder-fuer-barrierearmen-umbau-oder-neubau/

 

Reparatur von behindertengerechten Umbauten?

Was, wenn ein Behindertengerechter Umbau mal repariert werden muss: Auch für anfallende Reparaturkosten kann die Pflegekasse Zuschüsse zahlen.

 

Link zu dem Artikel "Wenn der elektrische Türöffner kaputt geht"

 

Quelle „Sozialverband VdK“