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beinamputiert-was-geht e.V. eingetragen
beinamputiert... was geht!?!
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Ganz plötzlich und unerwartet durch einen Unfall oder
aufgrund einer lebensbedrohlichen Erkrankung, die die Planung und Durchführung
einer so schwerwiegenden Operation notwendig macht, sehen sich jährlich 100 000 Betroffene
in Deutschland mit dieser Frage konfrontiert.
Dass ein solcher Eingriff das Leben zunächst einmal
komplett auf den Kopf stellt, wissen wir aus eigener Erfahrung.
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Diese Homepage
ist von Betroffenen für Betroffene und möchte Hilfe zur Selbsthilfe geben.
Sie möchte zeigen und ermutigen, dass es möglich ist, auch
als Beinamputierte/r ein selbständiges, aktives und lebensfrohes Leben zu
führen. Denn in erster Linie sind wir Menschen wie jeder andere – Menschen die
leben, Menschen die lieben und die für ihr Umfeld und unsere Gesellschaft wichtig
und wertvoll sind! Dass uns dabei ein oder mehrere Körperteile fehlen ist in
vielen Dingen zweitrangig.
Und doch ist eine Amputation ein so massiver Eingriff in
den Körper und die Psyche des Menschen, dass es einer intensiven
Auseinandersetzung mit dem veränderten Körper bedarf.
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Auch ist ein gewisses Maß
an „Trauerbewältigung“ notwendig, um den Verlust des Körperteils und der
verloren gegangenen Möglichkeiten zuzulassen und ein neues JA zum Leben zu
finden.
So gibt es Situationen, in denen die Behinderung Grenzen
setzt und man sich fragt, ob man an denen denn schon scheitern muss oder ob es
im „world-wide-web“ nicht vielleicht jemanden gibt, der vor diesem Problem auch
schon einmal stand und der für sich eine kreative Lösung gefunden hat, sich den
Alltag zu erleichtern. Wie heißt es so schön:
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„Nicht an den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden,
strauchelt man, sondern durch die Phantasielosigkeit, sie zu umgehen.“
So soll hier auch die Möglichkeit geschaffen werden, sich
mit anderen „Leidensgenossen“ über Insider-Fragen und Ängste auszutauschen.
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