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Fragebogen zur Lebensqualität Hüftexartikulierter und Hemipelvektomierter

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Wasserschaden!

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Bild: Findet mich das Glück?
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JHV in Lobbach 2016

Mitglieder des Vereins bei der JHV 2016
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Neuer Ansprechpartner in LU

Ansprechpartner für Betroffene Amputierte in Ludwigshafen
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Fr

18

Mär

2016

Neuer Flyer online

Flyer des Vereins beinamputiert-was-geht e.V.
Der neue Flyer ist da
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Derzeit ist unser Vereinsbüro wegen eines
Wasserschadens auf unbestimmte Zeit nicht erreichbar.

 

Mails und Anrufe können im Moment leider nicht
beantwortet werden.

Nachrichten werden aber gesammelt und bearbeitet sobald wir wieder einsatzfähig sind.

 

"Austausch und Unterstützung damit Betroffene ihren eigenen Weg zurück in ein aktives Leben finden ... weil Leben lebenswert ist"

 

beinamputiert ... was geht?

Ganz plötzlich und unerwartet durch einen Unfall oder aufgrund einer lebensbedrohlichen Erkrankung, die die Planung und Durchführung einer so schwerwiegenden Operation notwendig macht, sehen sich jährlich 100 000 Betroffene in Deutschland mit dieser Frage konfrontiert.

 

Dass ein solcher Eingriff das Leben zunächst einmal komplett auf den Kopf stellt, wissen wir aus eigener Erfahrung.

 

Diese Homepage ist von Betroffenen für Betroffene
und möchte Hilfe zur Selbsthilfe geben.

 

Sie möchte zeigen und ermutigen, dass es möglich ist, auch als Beinamputierte/r ein selbständiges, aktives und lebensfrohes Leben zu führen. Denn in erster Linie sind wir Menschen wie jeder andere – Menschen die leben, Menschen die lieben und die für ihr Umfeld und unsere Gesellschaft wichtig und wertvoll sind! Dass uns dabei ein oder mehrere Körperteile fehlen ist in vielen Dingen zweitrangig.

Und doch ist eine Amputation ein so massiver Eingriff in den Körper und die Psyche des Menschen, dass es einer intensiven Auseinandersetzung mit dem veränderten Körper bedarf.

 

Auch ist ein gewisses Maß an „Trauerbewältigung“ notwendig, um den Verlust des Körperteils und der verloren gegangenen Möglichkeiten zuzulassen und ein neues JA zum Leben zu finden.

So gibt es Situationen, in denen die Behinderung Grenzen setzt und man sich fragt, ob man an denen denn schon scheitern muss oder ob es im „world-wide-web“ nicht vielleicht jemanden gibt, der vor diesem Problem auch schon einmal stand und der für sich eine kreative Lösung gefunden hat, sich den Alltag zu erleichtern. Wie heißt es so schön:

 

„Nicht an den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, strauchelt man, sondern durch die Phantasielosigkeit, sie zu umgehen.“

 


Christian auf der Golden Gate Bridge

So soll hier auch die Möglichkeit geschaffen werden, sich mit anderen „Leidensgenossen“ über Insider-Fragen und Ängste auszutauschen.

 

„WENN ES AUCH DÜSTERE TAGE IN MEINEM LEBEN GAB, WÜRDE ICH NICHT WOLLEN, DASS MAN MICH ZU DEN UNGLÜCKLICHEN ZÄHLT“

 

Wir sind eine immer größer werdende, bundesweit agierende Gruppe Menschen jeden Alters, die meist durch Krebserkrankungen ein Bein bzw. ein Bein und Teile des Beckens verloren haben (Hüftexartikuliert oder Hemipelvektomiert).
Wir wissen also aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, vor einer so schwerwiegenden Entscheidung wie einer Amputation zu stehen, haben die Schmerzen und Phantomschmerzen nach dem Aufwachen aus der Narkose selbst durchlebt und haben gelernt, Schritte in dieses neue oder zumindest veränderte Leben zu wagen.

 

Da wir, wie die meisten Betroffenen, in vielen Fragen vor und nach einer solchen OP etwas ratlos dastanden (und das ist am Anfang auf einem Bein gar nicht so einfach), kam uns die Idee, übers Internet unsere Erlebnisse und Erfahrungen zur Verfügung zu stellen.
Wir wollen damit Menschen möglichst schon vor einer Amputation Infos und Hilfen geben und Mut machen, dass für uns das Leben trotz dieser Behinderung lebenswert und schön ist. Ja, dass wir sogar sehr bewusst und intensiv leben.

Wir wollen nichts schönreden und nichts schwarzmalen, sondern ehrlich und offen von uns erzählen und wenn möglich, ein deutschlandweites Netz (und wer möchte natürlich darüber hinaus) von Betroffenen aufbauen.

 

Unser Anliegen ist es, andere Betroffene mit ins Boot zu nehmen, praktische Starthilfe zu geben und zu motivieren, selbst Erfahrungen einzubringen und an andere weiterzugeben. So kann das ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein.

Es ist uns wichtig, neben unseren Insider-Kontakten aber auch unsere Freundschaften zu Nichtbehinderten zu pflegen. Denn es lohnt sich, auch um das Verständnis im Umfeld zu kämpfen und integriert zu werden bzw. zu bleiben.